Sparqoute & Net Worth – Update Januar 2018

Sparqoute und Vermögen

Einkommen

Das Haushaltseinkommen lag im Januar bei 11.550€. Dies entspricht dem Netto-Einkommen aus unseren Gehältern. Hinzukommen noch Mieteinnahmen nach Kosten von 550€ und Einzahlungen in unsere Pensionskasse über 1.813€.

Ausgaben

  • Wohnung Mietkosten 2.477€
  • Private Versicherung 600€
  • Mobilität 437€
  • Sport  210€

Damit liegen die Fixkosten bei 3. 854€.

  • Haushalt 1.135€
    • Hier haben wir diesen Monat Kleinkram für die Wohnung gekauft. Ich hoffe nächsten Monat werden die Kosten weniger.
  • Auto 141€
  • Auswärts Essen 150€
    • Hier liege ich sonst deutlich drüber. Smile
  • Wissen 210€
    • Ich habe ein paar Bücher und einen Onlinekurs gekauft.
  • Reisen 250€
    • Für einen kleinen Wochenendausflug mit einem Freund. Der Austausch über Probleme und tiefe Gespräche mit einem guten Freund ohne Zeitdruck und Verpflichtungen – unbezahlbar!
  • Geschenke 154

Ich zähle hier nicht alle Kosten auf. Insgesamt lagen die variablen Kosten bei 3.228€ diesen Monat. Damit beliefen sich die Kosten auf insgesamt 7.082€. Ich hoffe im Februar wird das besser. Allerdings geht es dann für eine Woche in den wohlverdienten Strandurlaub. Irgendwas ist immer und an den Fixkosten fällt es mir schwierig etwas zu drehen.

Sparqoute

Die Sparqoute im Januar beträgt damit 43%. Diese bezieht sich übrigens immer nur auf unsere Einkünfte aus dem Job. Die Einzahlungen in die Pensionskasse berücksichtige ich dabei nicht.  Somit ein solider Start in das neue Jahr. Der Februar wird aber ganz sicher besser werden 🙂

Net Worth

Das Vermögen wurde um +5.993€ auf 169.215€ gesteigert. Naja die Börse war nach einem gelungenen Start in das neue Jahr zum Ende des Monats doch etwas schwächer. Der Februar sieht nach dem heutigen Montag allerdings noch deutlich schlechter aus…

 

5 Gedanken zu “Sparqoute & Net Worth – Update Januar 2018

  1. Gratuliere zu den Einnahmen! Der Kostenapparat ist natürlich riesig und drückt auf die Liquidität bzw. das mögliche Anlagevermögen. Beispiel: Mietkosten von rund 30.000 Euro p.a stehen, wenn man darauf die 4 % Entnahme-Regel anwendet, für einen lebenslangen Verlust von 1.200 Euro passiven Einkommens pro Jahr. Mehr Details dazu hier: https://frugalisten.de/die-300-regel-bezahlst-du-einen-unendlichen-kredit/

    Üblicherweise verdient man solche Gehälter nicht ohne maximalen Stress. Spätestens mit Mitte 40 geht das dann schon an die physische und psychische Substanz – alles fängt an rumzuquietschen. Da wäre es dann doch ganz schön, wenn man dann sich und seine Gesundheit potentiell retten könnte. Ich selbst bin jetzt auch kein Luxusfeind und habe bis vor einem Jahr auch locker und nebenbei bis zu 2.000 Euro monatlich in Restaurants und Bars gelassen – ohne das auch nur mitzubekommen. Inzwischen weiß ich, dass man ohne spürbaren oder nachteiligen Komfortverlust massiv sparen kann. Früher das Ferienhäusschen mit Pool für 3.000 Euro die Woche, heute für 1.200 Euro. Hätte ich das alles mit 30 gewusst und berücksichtigt, wäre ich heute mit 45 ganz woanders.

    Mein Tipp: auf maximale Liquidität achten, alle Kosten auf den Prüfstand stellen. Warum nicht den VW Up für 5.000 Euro statt einem Audi für 50.000 Euro (45.000 Euro Differenz x 4 % = 150 Euro lebenslanges monatliches passives Einkommen). Warum nicht in fünf Jahren unabhängig sein, sondern in erst in 15 oder 20 Jahren? Das Thema Luxus wieder rausholen, wenn der Networth dazu passt. Vielleicht so jenseits der 2 Mio.

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  2. Hallo garnixoderguru, vielen Dank für dein Feedback. Was für eine Ehre. Ich bin ein großer Fan von deinem Blog!

    Du hast natürlich Recht mit meinem Kostenapparat. Es gibt sicherlich noch Sparpotential besonders bei unseren Mietkosten. Die absoluten Zahlen sehen auf der Kostenseite schon heftig aus. Da schmerzt mein Gewissen jeden Monat bei der Abrechnung. Was mich jedoch beruhigt ist, dass immerhin am Jahresende etwas der gleiche Beitrag gespart bzw. in die Vermögensbildung fließt. Die Frage die wir uns letztendlich alle stellen müssen ist wie viel „Lebensqualität“ wollen wir aufgeben um eine höhere Sparquote zu erreichen. Eine Sparquote von 50% ist für mich in der aktuellen Lebenssituation ziemlich genau der Sweet Spot auf unserer Utility Curve.

    Ich habe schon Szenerien aufgestellt in denen wir mit absoluten Vollgas (max. Einkommen, max Sparqoute >80% bei minimalistischen Lebensstil alla Tim Schäfer) schon in 5 bis 7 Jahren finanziell unabhängig werden könnten. Momentan ist das aber nicht unser Weg. Ich bin Anfang 30 und mein Job macht mir noch grossen Spass. Es ist tatsächlich so das ich mir im Augenblick nicht vorstellen könnte ihn nicht mehr auszuüben. Ich ziehe noch zuviel Identifikation und Erfüllung aus dem Job und habe das Gefühl gerade erst durch zu starten. Es gibt noch zu viele Möglichkeiten. Das Stresslevel ist dynamisch. Ich glaube aber eine gesunde Einstellung dazu entwickelt zu haben sowie Werkzeuge den Stress 1.) zu monitoren und 2.) bestmöglich unter Kontrolle zu halten. Ein Spreadsheet ähnlich wie deine Glückstabelle existiert (Nerd-Alarm 🙂 ). Sport, manchmal Natur und tägliche Meditation helfen mir ebenfalls.

    Ich bin mir bewusst, dass sich das alles ändern kann. Und genau deshalb legen wir ja auch einen ordentlichen Batzen jeden Monat zurück. Wenn die Reise bis zu den 2.5 Mio.€ bei diesem Tempo 15 Jahre dauern sollte, dann ist das für mich ok. Aktuell ist der Weg noch das Ziel. Geschäftsmässig sieht dieses Jahr vielversprechend aus. Es könnte also gut sein das ich mein Einkommen noch erhöhen kann. Gleichzeitig werde ich versuchen die Kosten auf diesem Niveau zu halten. Wir werden auf Sicht fahren und unser Ausgabenverhalten der Zufriedenheit mit unserer Arbeitssituation anpassen.

    Ich danke Dir nochmal für dein wertvolles Feedback. Es ist ein bisschen so als spreche mein 15-Jahre älteres Ich zu mir. Deshalb beherzige ich dein Feedback auch ernsthaft. Ein solches Feedback ist genau der Grund warum ich diesen Blog gestartet habe.

    Liebe Grüße
    Der Investmentbanker

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  3. Vielen Dank für die Blumen! Viel zu viel der Ehre. 🙂

    Mein (Ex-)Trauzeuge hat Zeit seines Lebens im Bankenbereich exorbitant gut verdient – teilweise siebenstellig. 150.000 Euro waren für ihn ein Sekretärinnen-Gehalt. Trotzdem kam er immer mit selbstgemachten Frikadellen und Holzfällerhemden zur Arbeit. Totales Understatement – in einer Gegenbewegung zu seinem Umfeld bzw. seinen Eltern und seinen Kollegen, die sehr auf Status und Ego-Geschichten abgefahren sind. Es gab Kollegen, die sich ein Date mit irgendwelchen Playmates des Jahres mit Teilen ihres Bonuses erkauft haben und eine Menge schräger Geschichten. Ihm ging das alles sonstwo vorbei.

    Eines morgens, wie das so ist, wenn irgendwo viel Geld verdient wird, kommt unweigerlich jemand vorbei und ruft „Hände hoch“. Dann darf keiner mehr seinen PC anfassen. Alle werden von der einen auf die andere Minute freigestellt. Viel Geld = viele Begehrlichkeiten = viel Politik = viele Verschiebungen. Dann kann man noch mit einem Anwalt die Abfindung aushandeln und das war’s dann. Passiert immer und unter allen Umständen: wenn es super läuft, wenn es mittel oder wenn es doof läuft, auf den Ebenen, wo richtiges Geld verdient wird, spielst du die Reise nach Jerusalem. Mein Freund und alle Kollegen sind rausgeflogen und niemand von denen hat danach noch mal so viel Geld verdient. Schön, wenn man dann unaufgeregt mit den Schultern zucken und nach Hause gehen kann. Nächste Woche gehen ich mit ihm Bratkartoffeln mit Spiegelei essen und am unseren Tisch sitzt noch so ein Typ, dem du die (viele) Kohle niemals ansehen würdest und der mit seinen drei Kindern, als sie klein waren, jedes Jahr immer schön auf den Camping-Platz in Frankreich gefahren ist. Die Jungs sind tiefenentspannt und werden alle 100 Jahre alt.

    Will sagen: du/ihr habt fantastische Möglichkeiten mit Anfang 30. Klar, dass man nicht alles von heute auf morgen umstellt. Aber in der Tendenz würde ich empfehlen, eher zehn als 15 Jahre anzupeilen. Geht sicherheitshalber mal davon aus, dass Verschleiß und Risiko sich nicht linear aufbauen. Aber ich halte jetzt mal die Klappe und drücke euch die Daumen.

    Viel Erfolg!

    Gefällt 1 Person

    • Hallo bankenretter,
      Danke für dein Inreresse an meinem Blog.
      Ich investiere das Geld hauptsächlich in den Aktienmarkt oder in weitere Wohnungen die ich vermiete.

      Die Wohnungen werden vom Mieter abgezahlt. In die Tilgung fließt also kein „frisches“ Geld.

      Ich werd demnächst etwas schreiben zu meinen Investitionen.

      Liebe Grüße
      Der Investmentbanker

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